Der Campus wächst weiter
Idealice hat bereits den Freiraum für ISTA LAB 7 geplant, dessen Konzept mit dem 1. Platz prämiert wurde. Mit ISTA LAB 8 führen wir die Gestaltung nun weiter und entwickeln den Campus Schritt für Schritt.
Sechs Freiraumzonen führen die bestehende Gestaltung fort und ergänzen sie um neue Orte für Begegnung, Lernen und Naturerleben.
Vorplatz Lenaugasse – Blühender Auftakt
Rosa blühende Judasbäume und Staudenbeete prägen den Eingang, lenken den Blick automatisch zum Haupteingang und erleichtern die Orientierung. Die Säulenbergahorn-Reihe entlang der Straße setzt die Gestaltung der Laborstandorte 6 und 7 fort.
IST-Plattform – Communication Line
Organisch geformte Grüninseln, schattenspendende Bäume und vielfältige Pflanzflächen führen die Communication Line aus LAB 7 weiter und schaffen Raum für Begegnung und Austausch. Rasenfugensteine in den Wendebereichen sichern die Befahrbarkeit für Einsatzfahrzeuge und unterstützen die Regenwasserversickerung.
Sukzessionspark – Natürliche Entwicklung
Heimische, trockenverträgliche Pflanzen prägen den Sukzessionspark auf dem Verbindungsgeschoss zwischen den Bauteilen 2 und 3. Sitzstufen, Tisch-Bank-Kombinationen und ein barrierefreier Rundweg erschließen den naturnahen Freiraum und ermöglichen Erholung und Naturbeobachtung.
Grünes Studienzimmer – Lernen im Freien
Ein multifunktionaler Outdoor Classroom erweitert den Campus um einen grünen Lern- und Aufenthaltsraum. Die integrierte Retentionsmulde nimmt anfallendes Dachwasser auf und macht den nachhaltigen Umgang mit Regenwasser unmittelbar erlebbar.
Atrien im 1. Untergeschoss – Natur im Untergeschoß
Drei begrünte Lichthöfe bringen Tageslicht und Natur in die angrenzenden Innenräume. Während das Mall Atrium mit waldartiger Bepflanzung einen grünen Rückzugsort schafft, prägen Gräser das Learning Center Atrium. Das dritte Atrium greift mit einer begrünten Steinlandschaft die Gestaltung des Sukzessionsparks auf.
Biodiversitätsdächer – Vielfältige Lebensräume
Extensive Begrünung, Hügelbeete, Kiesflächen, Sandinseln, Steinschlichtungen und Totholz schaffen vielfältige Kleinlebensräume auf den Dachflächen. Heimische Stauden, Sträucher und Kleinbäume ergänzen die Strukturen und fördern die Biodiversität.
Mit ISTA LAB 8 wird der Forschungsstandort auch im Freiraum zukunftsfit weiterentwickelt. Klimafitte Bepflanzung, schattige Cooling-Bereiche und vielfältige Lebensräume stärken die Biodiversität und wirken der sommerlichen Überhitzung entgegen. So wird der Campus nicht nur zum Ort für Forschung an Zukunftsfragen, sondern auch zu einem Freiraum, der aktiv auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert.
© Visualisierungen: Baumschlager Eberle Architekten GmbH